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HINTERGRUND

Handelt und bewegt sich ein Kind nicht altersentsprechend, so kann eine ergotherapeutische Begutachtung hilfreich sein, um herauszufinden in welchen Bereichen eine Förderung empfehlenswert wäre.
Als Ergotherapeutin schaue ich vor allem darauf, wie das Kind im Alltag zurecht kommt. Kann es wichtige, altersentsprechende Handlungen bewerkstelligen? Wie ist das Wohlbefinden des Kindes dabei?
  

Haben Kinder Defizite auf grundlegenden Wahrnehmungsebene, können Schwierigkeiten in verschiedenen Bereichen zum Vorschein kommen wie z.B. Probleme in der Grob- und/ oder Feinmotorik, Schwierigkeiten bei der Stifthaltung oder im Umgang mit der Schere, Sprachproblemen, Schwierigkeiten im Kontakt zu anderen Kindern, Koordinationsprobleme, Aufmerksamkeitsdefizite, etc.

Sind Wahrnehmungsebenen (Berührungs-, Gleichgewichts-, Bewegungsempfinden,...) gut entwickelt, können zunehmend mehr komplexere Handlungen (wie Körperkoordination, Konzentration, Sprache, Schreiben,....) integriert und bewerkstelligt werden.   


Kinder holen sich aus einem inneren Drang heraus im Spiel und durch Bewegungen Inputs, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Für Kinder ist das Spielen eine hohe Anforderung und Leistung.
Durch Versuch-Irrtum, Ursache-Wirkung, Nachahmen und durch das Angreifen und Ausprobieren lernt das Kind Stück für Stück dazu und das Gehirn kann sich laufend entwickeln. 

Spielen und sich bewegen dienen dazu, Spass und Freude zu haben, aber auch um auf vielen Ebenen Informationen zu sammeln, zu lernen, Neues zu integrieren, viele Verknüpfungen und Vernetzungen im Gehirn zu schaffen und ist somit ein wichtiger Baustein in der Entwicklung.

 

Ergotherapie ist eine Möglichkeit ein Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, um gezielt dort anzusetzen, wo das Kind Förderung braucht. Dabei gebe ich den Eltern gerne Ideen und wichtige Ansätze für zu Hause mit, die für das Kind und für die Interaktion zwischen Eltern und Kind förderlich und unterstützend sein können.